Getting Ready: So gelingen Traummotive von der Vorbereitung

Getting Ready

Dein großer Tag beginnt nicht erst in der Kirche oder im Standesamt – das Getting Ready, also deine Verwandlung von der gewöhnlichen Frau zur strahlenden Braut, ist der Startschuss für den schönsten Tag im Leben. Grund genug, diesen auf natürlichen Fotos für immer festzuhalten. Dafür müssen einige Vorbereitungen getroffen werden. Du stehst auf und weißt, heute wirst Du heiraten und Dein Leben als “Single” für die Liebe zu Deinem Partner aufgeben. Der Tag beginnt nicht wie gewohnt und lässt Dich mit Herzklopfen aufwachen. Was ist noch zu tun, was hast Du vergessen, was muss noch erledigt werden und wer soll vor der Trauung bei Dir sein? Diese und andere Fragen beschäftigen Dich und drehen sich rund um die Brautvorbereitungen.

Es ist der schönste Tag deines Lebens und natürlich steckt viel Vorbereitung dahinter, auf dem Weg zum Altar wirklich gut auszusehen und nicht nur die Übergabe der Ringe, der erste Kuss als verheiratetes Paar und das Werfen des Brautstrausses sind unvergessliche Momente, die du für die Ewigkeit festhalten möchtest. Schließlich ist der Weg ein Teil des Ziels – mit den richtigen Getting Ready Fotos hältst du auch jene Augenblicke hinter den Kulissen deines großen Tages für die Ewigkeit fest.

Lass die Hochzeitsvorbereitungen in Ruhe angehen

Das Getting Ready – zu Deutsch: fertig werden kann eine schöne Einstimmung auf denHochzeitstag sein und sollte ganz in Ruhe zelebriert werden. Auch für Deinen Hochzeitsfotografen beginnt der Tag mit Dir, da die Momente der Brautvorbereitungen zur Einleitung Deiner persönlichen Wedding-Story sind. In der Regel sind die Brautjungfern zur Getting Ready anwesend und helfen Dir in Dein Kleid, beraten Dich und nehmen Dir die Nervosität. Da auch die Brautfrisur und Dein Makeup zu denHochzeitsvorbereitungen kurz vor der Trauung gehören, ist in der Regel auch der Friseur Deines Vertrauens anwesend. Zum Ankleiden und Frisieren sowie alle weiteren Brautvorbereitungen solltest Du Dir den Ort aussuchen, an dem Du Dich wohlfühlst und der eine harmonische Ruhe auf Dich ausstrahlt. Das kann Dein eigenes Zuhause aber auch ein Hotelzimmer sein.

Ganz wichtig: Der Bräutigam hat bei den Brautvorbereitungen nichts zu suchen und befindet sich demzufolge nicht in Deiner Nähe.

Damit der Tag in Ruhe startet und Du gelassen und fröhlich vor den Traualtar schreitest, sollte Dein Gefolge während der letzten Hochzeitsvorbereitungen am besten nicht zu groß sein. Immer beliebter wird es, den Hochzeitsfotografen bereits vor der Hochzeit zu Dir zu bestellen und die ersten Fotos beim Ankleiden, Schminken und Frisieren aufnehmen zu lassen. So kannst Du den Tag in seiner Gesamtheit jederzeit Revue passieren lassen und Dich durch die Bilder in den Moment der Brautvorbereitungen zurückversetzen.

Die Zeitplanung: nicht zu lange und nicht zu kurz

Die meisten Fotografen planen für Fotos des Getting Ready eine bis einenhalb Stunden ein. Das kommt auch darauf an, wie umfangreich die Fotodokumentation ausfallen soll. Ein Bild von der gerade erwachten, ungeschminkten Braut muss nicht immer sein – ein Abschlussportrait von der fertig gestylten Braut hingegen schon. Schließlich ist gleich nach dem Getting Ready noch alles frisch und man sieht deine Vorfreude: Die Augen glänzen, die Wangen sind rosig. Diese Chance solltest du dir nicht entgehen lassen! Kommen außerdem Portraits vom Bräutigam hinzu oder ein Gruppenbild mit den Trauzeugen, so musst du entsprechend mehr Zeit einkalkulieren. Im Zweifelsfall lasse lieber ein großzügiges Zeitfenster frei. Deine Nerven werden an deinem Hochzeitstag schließlich schon genug herausgefordert; Zeitdruck kann niemand gebrauchen.

Die Location: Chaos vermeiden, persönliche Akzente setzen

Die wichtigste Frage ist jene nach der Location: Möchtest du Brautstrauss, Strumpfband und Co in deinen eigenen vier Wänden in Szene setzen oder doch lieber in einem schicken Hotelzimmer arrangieren? Das Getting Ready in Hotelzimmern ist sehr beliebt, da die meist minimalistische Ausstattung eine hervorragende und zurückhaltende Kulisse für deinen großen Auftritt bietet. Wenn möglich, suche dir für das Getting Ready ein helles Hotelzimmer in den oberen Stockwerken aus. Weiterhin sollten Zimmer mit knallroten oder grünen Elementen (z.B. Vorhängen) gemieden werden, da sie das Licht mit der eigenen Farbe reflektieren und für unschöne Effekte sorgen. Tipp: Manche Hotels lassen Bräute für das Getting Ready sogar kurzfristig in eine Suite oder ein großes, leeres Zimmer “umziehen”, damit dort die Fotos geschossen werden können. 

Achte darauf, dass Koffer, Kleidertaschen etc. gut verstaut werden und nicht ungewollt zum Fotomotiv werden. Strumpfband, Brautstrauss oder Manschettenknöpfe dürfen und sollen hingegen bereit liegen. Arrangiere sie bereits, bevor der Fotograf eintrifft: So kann er sie in Ruhe fotografieren, während du noch gestylt wirst. Ebenfalls kannst du die Hochzeitseinladungen, die Ringe oder Fotos eurer gemeinsamen Zeit günstig platzieren.

Wenn du auf den Hotelaufenthalt verzichten und dich zu Hause vorbereiten möchtest, gilt ebenfalls: Chaos vermeiden! Verstecke herumliegende Kleidung in den Schränken und räume große Gegenstände wie zum Beispiel den Heimtrainer oder das Bügelbrett aus dem Weg. Suche dir für die Getting Ready Fotos einen aufgeräumt wirkenden, lichtdurchfluteten Raum mit viel Platz und idealerweise einigen persönlichen Gegenständen. Wenn du magst, kannst du die Location zusätzlich um Blumendekoration bereichern und so die festliche Stimmung untermalen.

Was macht Dein zukünftiger Ehemann derweil?

Mit einem Augenzwinkern kannst Du Dir sagen, dass Dich das Getting Ready des Bräutigams nicht interessieren muss. Du kannst Dir aber sicher sein, dass auch Dein zukünftiger Angetrauter mit den Hochzeitsvorbereitungen beschäftigt ist und vor dem Spiegel steht, seinen Anzug überprüft und die Haare richtet. Hier ist in der Regel nur der Trauzeuge anwesend und der Bräutigam beginnt den Hochzeitstag ohne ein riesiges Gefolge. Für Dich selbst muss klar sein, dass ein wenig Aberglaube nicht schadet und Du größten Wert darauf legen solltest, dass der Bräutigam beim Getting Ready nicht in Deinen Ankleideraum platzt oder Dich auf dem Gang zum Traualtar sieht. Auch wenn Du eine moderne oder individuelle Hochzeit feierst, gehört diese Tradition zu den schönsten Momenten am Hochzeitstag. Du spürst eine angenehme Aufregung und freust Dich auf den Moment, in dem Dich Dein zukünftiger Ehemann im Hochzeitskleid und für die Trauung gestylt sieht.

Die Fotomotive: Braut, Bräutigam und viele Details

Beim Fotoshooting stehst DU natürlich im Mittelpunkt! Daher solltest du dir zwar bequeme, aber nicht allzu lässige Klamotten anziehen. Ideal ist ein schicker Kimono oder Morgenmantel aus Seide, aber auch ein fröhliches Sommerkleid ist bestens geeignet, um dich ins rechte Licht zu rücken. Als i-Tüpfelchen passt die Farbe der Kleidung zur Farbe von Location und Hochzeitsmotto! Auch alle anderen Akteure, wie beispielsweise deine Trauzeugen, die Brautmutter oder natürlich dein zukünftiger Mann, sollten kleidungstechnisch auf Fotos vorbereitet sein. Getting Ready bedeutet schließlich kein Shooting in Unterwäsche – auch wenn das Strumpfband gern dabei sein darf. Weitere Fotomotive sind natürlich die Schminkutensilien, Parfum, Schmuckstücke von Braut und Bräutigam, Schuhe, der Brautstrauss und das Outfit des Brautpaars. Dein Brautkleid kommt am besten auf einem zarten, weißen Bügel zur Geltung. Alternativ können Kleid und Anzug des Bräutigams hübsch auf dem Bett arrangiert werden; idealerweise auf einer schönen, farblich passenden Tagesdecke. Und sobald alles fertig und der Fotograf eingetroffen ist, gilt folgendes Motto: Einfach machen lassen – und anschließend über die wunderbaren Fotos freuen!

Anders als Hochzeitsfotos – darum gehören Getting Ready Bilder ins Hochzeitsalbum

Getting ReadyDie Fotografie auf Hochzeiten ist ein schwieriges Unterfangen. Schließlich müssen Hochzeitsfotografen jeden Moment treffend festhalten, zweite Chancen bestehen nicht.
 
Da gehen viele intime Augenblicke zwangsläufig verloren. Außerdem flattert so manche Hochzeit durch den Ablauf der Planung, dass kaum mehr Zeit zum Rasten bleibt.
Auf dem Weg dorthin aber bleibt die Zeit immer wieder stehen und es entstehen viele tolle Bilder, die des Festhaltens genau so wert sind wie die Trauung selbst. Das Brautkleid hängt im Licht am Fenster, bereit zum Tragen. Make-Up und Hairstyling erhalten die letzten Schliffe.
 
Die Brautjungfern müssen sich die Tränen der Freude verkneifen und die Blumen wiegen sachte in ihren Vasen.
Das Getting Ready bietet eine ganz besondere Atmosphäre und schafft in den Hochzeitsfotos einen malerischen Kontrast zur geschäftigen Umgebung der Zeremonie. 
 
Bei Getting Ready Fotos besteht  die Möglichkeit, etwas mehr zu inszenieren, als dies während der Zeremonie oder Feier der Fall wäre.
Das Strumpfband wird fest gezogen und der Fotograf hat den Moment nicht richtig erwischt? In den Vorbereitungen ist das alles kein Problem, denn hier entstehen die Bilder nicht mit dem Hochzeitsfotografen als stummem Beobachter, sondern hier ist er mitredender Akteur. So können Bilder besser inszeniert werden, so können die Brautjungfern ein letztes Mal mit der werdenden Braut posieren oder die Trauzeugen und der Bräutigam helfen sich beim unbeholfenen Binden der Fliege.
Getting Ready Fotos sind ein ganz spezieller Teil der Hochzeitsfotos und brechen das Hochzeitsalbum mit angenehmer Abwechslung auf. 

Was gehört zu den Getting Ready Fotos für die Traumhochzeit

Hochzeitsfotograf MelkerhofWann du mit den Getting Ready Fotos beginnst, ist natürlich dir überlassen. Bereits mit dem Schreiben der Hochzeitseinladungen schaffst du einen Anker und einen kontextuellen Rahmen für das Album. Federn, die sachte über die Karten gleiten und Einladungen an die ersten Gäste – der Grundstein ist für die Trauung so wichtig wie für das Haus. 
Auch das Brautstyling ist ein wichtiger Teil für die Getting Ready Fotos, hierbei gilt jedoch, dass die Leinwand just vor der Vollendung des Kunstwerkes am schönsten ist. Das Einrichten vom Brautstrauss gehört ebenso in die Getting Ready Bilder wie das Brautkleid, der Saal, die leere Kutsche und die letzten vertraulichen Worte vom Brautvater.
Auch der Bräutigam sollte sich bei den Getting Ready Fotos nicht davon stehlen dürfen, selbst wenn die Versuchung bei den Herren der Schöpfung groß sein mag, sich in aller Stille und ohne fotografische Zeugen vorzubereiten. 
All das wichtige Prozedere von Braut und Bräutigam, die stillen Augenblicke in der Hochzeitslocation und die Dekoration, die sorgsam bereitet auf die Gäste wartet – all dies zeichnet ein einzigartiges Bild von der Hochzeit und ist eine viel bessere und schönere Repräsentation des Tages. 

So wird das Getting Ready stressfrei

Lege Dein Hochzeitskleid, den Nagellack und die Accessoires bereits am Vorabend bereit. Stelle Dir den Wecker pünktlich und nimm Dir ein paar Minuten Zeit für Dich, ehe die Brautjungfern und Dein Stylist sowie der Hochzeitsfotograf klingeln und Deine Anwesenheit beanspruchen. Gäste sollten generell erst nach der Dusche und bei Bedarf nach der ersten Tasse Kaffee erscheinen. Zieh Dir etwas Lockeres über und laufe nicht auf und ab, bis es endlich soweit ist und Dein Start in den Hochzeitstag beginnt. Außer dem Ankleiden, Schminken und Frisieren sollten keine weiteren Aufgaben mehr vor Dir liegen. Alles was es an anderweitigen Hochzeitsvorbereitungen gibt, sollte bereits am Vorabend erledigt worden sein. Bist Du sehr aufgeregt, kannst Du den Hochzeitstag mit ein paar Yoga-Übungen beginnen und Dich vor dem Eintreffen Deiner Getting Ready Helfer und Begleiter auf die nun anstehenden Brautvorbereitungen einstimmen.

Etwas Neues, etwas Blaues, bessere Fotos sind etwas Schlaues

Getting ReadyWenn du nicht nur deinen Hochzeitstag, sondern auch dein Hochzeitsalbum zu etwas ganz Besonderem machen möchtest, dann sind Getting Ready Fotos genau die richtigen Bilder für dich.
Du hast hier die Gelegenheit, die Ruhe vor dem Sturm auf Fotopapier zu bannen. Es entstehen fantastische Bilder und Detailaufnahmen mit einem sanften Bokeh.
 
Dadurch ist dein Hochzeitsalbum mehr als nur eine Erinnerung an den schönsten Tag deines Lebens, sondern erzählt eine Geschichte: Die Vorbereitung eines Anfangs, eine traumhafte Mitte und ein Happy End.

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