Der First Look und Hochzeitsfotografie: Der schönste Moment auf Film

Hochzeitsfotograf Wien

Wenn sich beim First Look das Brautpaar zum ersten Mal gegenübersteht, ist das ein ganz besonderer und vor allem emotionaler Moment. In Brautkleid oder Anzug, voller Vorfreude und Aufregung, treffen Bewunderung und Liebe aufeinander. Die Augen funkeln, das Gesicht strahlt. Doch wie lässt sich dieser Augenblick bei der Hochzeitsfotografie planen und authentisch festhalten?

Der Trend in der Hochzeitsfotografie: Der First Look

Bisher war es ein recht öffentlicher Moment, wenn sich das künftige, frischgebackene Ehepaar zum ersten Mal in der Festgarderobe sieht. Vor dem Altar oder Standesbeamten sind alle Augen auf die Brautleute gerichtet und dennoch lassen sich die Emotionen dabei nicht verbergen. Der First Look kann eine wunderbare Alternative dazu sein und den ersten Anblick sowohl intimer gestalten, als auch auf ganz besondere Weise fotografisch festhalten. Aus diesem Grund gewinnt das First Look Angebot in der Hochzeitsfotografie zunehmend an Bedeutung und Beliebtheit – er stellt den Fotografen und das Brautpaar jedoch auch vor eine Herausforderung.

Planung und Möglichkeiten

Den First Look auf Film zu bannen ist sowohl im intimen Shooting vor der Trauung als auch direkt vor dem Altar möglich. In jedem Fall aber mit entsprechender Planung verbunden. Wer zugleich die Reaktion beider Partner festhalten will, muss dafür spezielle Settings fernab von den Gästen der Hochzeit organisieren oder aber zwei Fotografen einplanen. Anderenfalls wird der First Look schnell verfälscht oder es stehen deutlich weniger Aufnahmen zur Auswahl zur Verfügung. Die Möglichkeiten der Hochzeitsfotografie für den First Look wurden hier zusammengestellt.

Rücken an Rücken

Das Brautpaar steht Rücken an Rücken und dreht sich langsam zueinander um – die physische Nähe erlaubt es dem Fotografen, beide Reaktionen zugleich festzuhalten. Das bietet zwar wenig Abwechslung in Bezug auf Hintergrund und Motiv (Einzelporträts können durch die Nähe schwierig werden), dennoch handelt es sich hierbei um eine einfache und zugleich schöne Möglichkeit des First Looks.

Der langsame Gang

Ein Partner läuft von hinten auf den anderen zu. Der langsame Gang und das Umdrehen mit dem anschließenden First Look kann in nächster Nähe oder auch noch mit mehreren Metern Entfernung stattfinden. Die Möglichkeiten der Aufnahme sind vielfältiger, dafür für einen Fotografen teilweise aber auch schwieriger zu realisieren.

Die Trennwand

Ein Paravent oder Vorhang befindet sich zwischen den Brautleuten, für den ersten Blickkontakt wird er langsam beiseite gezogen oder das Paar macht einen Schritt zur Seite. In Bezug auf Motive und Abwechslung ist diese Variante der Hochzeitsfotografie besonders interessant. Die physische Nähe macht es zudem möglich, beide Reaktionen zugleich aufzunehmen.

Auf der anderen Seite der Tür

Sie wartet, er erhascht einen flüchtigen Blick: Bereits die Trennung durch eine einfache Tür zeigt sich beim First Look als wirkungsvoll und voller Möglichkeiten für kreative Aufnahmen. Hierbei muss der erste Blickkontakt allerdings etwas hinausgezögert werden. Zudem ist es je nach Zimmer für den Fotografen nötig, häufig die Position zu wechseln. Das wiederum könnte den intimen Moment stören.

Der Blick in den Spiegel

Ein Partner steht vor einem großen Spiegel, der andere schreitet von hinten heran – die spiegelnde Oberfläche bietet die Möglichkeit, sogar bei größerer räumlicher Entfernung die Reaktionen beider Brautleute festzuhalten. Das Spiel mit Fokus und verschwommenen Bildbereichen ergibt interessante Varianten bei der Hochzeitsfotografie.

Zwei Fotografen

Soll der First Look traditionell vor dem Altar stattfinden, lässt er sich nur schwierig von einem Fotografen allein festhalten. Hierbei aber auch bei anderen Varianten, kann es daher sinnvoll sein, zwei Fotografen einzusetzen. Auf diese Weise lassen sich zugleich die Reaktionen beider Partner aufnehmen.

Die Vorbereitung

Damit der First Look den Vorstellungen des Brautpaares entsprechend fotografiert werden kann, sollte er umfassend geplant und wenn nötig auch bereits probeweise ein Shooting durchgeführt werden. Letzteres gibt einen Eindruck von der Eignung des Settings, zeigt zudem die nötigen Abstände und möglichen Perspektiven. Auf diese Weise kann die besondereHochzeitsfotografie am großen Tag des Paares deutlich entspannter durchgeführt werden.

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