Inspiration in der Hochzeitsfotografie

Kontaktaufnahme zu Eurem Hochzeitsfotografen

Vor kurzem gab es eine Diskussion mit einem Fotografenkollegen zum Thema weiterlernen und Inspirationen von anderen. Dies hat mich dazu veranlasst ein paar Zeilen zum Thema Inspiration in der Hochzeitsfotografie zu schreiben.

Ich möchte an dieser Stelle nämlich ganz mit mir selbst beginnen, als ich vor etwa 7 Jahren das erste Mal mit der Hochzeitsfotografie in professioneller Art und Weise in Verbindung kam. Ich hatte einen anderen befreundeten Fotografen, der mir das Thema der Hochzeitsfotografie näher gebracht hatte und natürlich habe ich mein grundlegendes Handwerk von ihm gelernt – solange bis ich meinen eigenen Stil gefunden habe.

Basierend auf den Erkenntnissen von damals war ich einige Jahre ein Verfechter der Fotografie mit einem Aufhellblitz (Aufsteckblitz), bis ich selbst einige Fotos ohne Blitz gemacht habe und bemerkte, wie toll eigentlich die Bilder auf Basis Available Light sind. Das ist mittlerweilen 4 Jahre her.

Auch vor 4 Jahren ist das Thema Vintagefotografie und romantische Hochzeitsfotos langsam aufgekommen. Gerade zu einer Zeit wo unendlich viele Hochzeitssprungfotos und verrückte Fotos mit einer Unzahl an Requisiten gefragt waren, kam dieser Trend wieder auf und hat sich bis heute in der Hochzeitsfotografie manivestiert. Auch wir haben viele dieser Fotos gemacht und haben zahlreiche Brautpaare mit unseren Fotos glücklich gemacht. Requisiten für die Hochzeitsfotos werden nun – wenn diese zum Einsatz kommen – nur in hochwertiger und personalisierter Art und Weise eingebunden. Je persönlicher diese sind, desto besser!

Doch bemerken wir einen klaren Trend der Hochzeitsfotos zurück in die Romantik und dezente Reportagefotografie, wo der Fotograf im Hintergrund die zahlreichen Emotionen auf einer Hochzeit gekonnt und unbeobachtet einfängt. Mir selbst wurde oft mitgeteilt, dass ich gar nicht bemerkt worden bin und erst bei den Fotos so viele Momente im Nachgang gesehen und wahrgenommen wurden.

Doch jeder Trend kommt und jeder Trend geht – aus diesem Grunde ist es ganz schwer vorherzusagen, welcher fotografische Trend uns als nächstes ereilt. Ich selbst bin immer in unendlich viele Foren und auf Pinterest unterwegs, um mir laufend Inspirationen holen zu können und versuche immer abzuschätzen welcher Trend der nächste sein könnte und wie ich meine Arbeit besser machen kann.

Es gibt nämlich so viele Fotografen auf dieser Welt, die allesamt auch einen anderen Blickwinkel an den Tag legen und die auch eine Inspiration wert sind. Ich verwende selbst nicht wenig Zeit damit um mir die amerikanischen Top-Fotografen anzusehen, welche Fotos diese denn machen und mit welchem fotografischen Stil sie ihre Brautpaare begeistern.

Was ich an dieser Stelle eigentlich los werden möchte ist eigentlich nur, dass wir allesamt von der Inspiration der anderen profitieren und uns von unserer Offenheit gegenüber anderen Künstlern weiterentwickeln.

Es geht nicht darum den anderen zu kopieren, sondern die Vielzahl an Ideen und Kreativität die unser Beruf bringt in den eigenen Stil einzuarbeiten und sich dadurch massiv weiterzuentwickeln. Diese Erkenntnis habe ich am eigenen Leibe erlebt und ich versuche mich jeden Tag neu inspirieren zu lassen, neue Ideen zu finden um meine Brautpaare noch besser zu betreuen und noch bessere Hochzeitsfotos zu machen.

Andreas/ itsyourday

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